0

Individuelle Hilfeplanung in der Praxis

BALANCE Beruf 4

Erschienen am 21.05.2014, 2. Auflage 2014
40,00 €
(inkl. MwSt.)

Lieferbar innerhalb 24 Stunden

In den Warenkorb
Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783867390835
Sprache: Deutsch
Umfang: 143 S.
Format (T/L/B): 0.7 x 23.9 x 16.5 cm
Einband: Paperback

Beschreibung

Hilfestellung für Hilfeplanung: Dieses Praxisbuch spart Zeit, klärt und unterstützt im täglichen Kampf mit den bürokratischen Notwendigkeiten. Mit einer Vielzahl von Informationen, praktischen Beispielen und zahlreichen Downloadmaterialien für die Hilfeplanung und Hilfedokumentation erleichtert dieses Standardwerk den Arbeitsalltag von professionellen Helfern in der Sozialarbeit, von Berteuern/innen, Mitarbeitenden in sozialpsychiatrischen Einrichtungen und Diensten. Es hilft auch Betroffenen und ihren Angehörigen. Die Aufgaben der Hilfeplanung werden benannt und erklärt, Risiken und Nebenwirkungen erläutert, Handlungsempfehlungen und Tipps gegeben. Checklisten und Musterhilfepläne helfen, sich das Instrument der IHP anzueignen und effektiv einzusetzen.

Produktsicherheitsverordnung

Hersteller:
Psychiatrie Verlag GmbH
verlag@psychiatrie-verlag.de
Ursulaplatz 1
DE 50668 Köln

Autorenportrait

Thomas Schreiber ist Diplom-Sozialarbeiter, Wohnbereichsleiter, stellvertretender Vorsitzender beim Psychosozialen Trägerverein Solingen e.V. und hat viel Berufserfahrung in der Gemeindepsychiatrie. Christiane Giere arbeitete nach dem Studium der Rehabilitationspädagogik im Assistenz-und Betreuungsdienst für Menschen mit körperlicher und geistiger Behinderung, seit 2004 als Gruppenleiterin einer kleinen Wohngemeinschaft in Hessen. Nach der Geburt ihrer Töchter begann sie als Hilfeplan-Koordinatorin im LVR-HPH-Netz Ost in Langenfeld. Hier begleitete sie ab 2007 die Einführung des IHP3 und die Erarbeitung von einrichtungsinternen Standards zur Individuellen Hilfeplanung.

Inhalt

Vorwort des Autors 10 Vorwort der Autorin 13 Einleitung 14 Frau Adam, Frau Baier, Frau Benn, Herr Hansen, Herr Köster, Herr Minh, Herr Richter und Herr Wiebert 17 Wie ist dieses Buch aufgebaut und wie lässt es sich nutzen? 19 Was ist individuelle Hilfeplanung? 20 Das Hilfeplanverfahren 25 Individuelle Hilfeplanung und ICF 32 Was man wissen sollte, um die ICF für die Hilfeplanung nutzbar zu machen 33 Themen und Aktivitätsbereiche 34 Fähigkeiten und Probleme 35 Das bio-psycho-soziale Modell als Grundlage der ICF 37 Die ICF und das Metzler-Verfahren 45 Inklusion als Element der Teilhabe 49 Menschen mit Unterstützungsbedarf: Wie können sie dazu beitragen, dass individuelle Hilfeplanung gelingt? 53 Sich aktiv beteiligen 53 Unterstützung annehmen und Selbstbestimmung erhalten 57 Ressourcen aktivieren 58 Fähigkeiten zur Selbsthilfe und Hilfe aus dem sozialen Umfeld vorrangig beachten 58 Hilfen wieder loslassen können 60 Angehörige und Freunde: Wie können sie dazu beitragen, dass individuelle Hilfeplanung gelingt? 62 Ansprechbar sein und in Kontakt bleiben 62 Für sich selbst sorgen 63 Nachbarn und Mitbürger: Wie können sie dazu beitragen, dass individuelle Hilfeplanung gelingt? 66 Nachbarschaftshilfen anbieten und initiieren 66 In Bürgerhilfen mitarbeiten 68 Einrichtungen und Dienste: Welche Voraussetzungen müssen sie erfüllen und welche Aufgaben haben sie? 69 Der personenzentrierte Ansatz ist die methodische Grundlage 70 Eindeutige Beziehungsgestaltung 71 Betreutes Wohnen als koordinierende Prozessbegleitung 73 Tagesstruktur und Gemeinschaftsleben anbieten 74 Arbeitsmöglichkeiten erhalten und fördern 76 Beteiligung der Nutzer an der konzeptionellen Arbeit 77 Übernahme der Versorgungsverpflichtung 78 Wohnformen flexibilisieren 79 Kooperation der regionalen Einrichtungen und Dienste 81 Was sind Hilfeplankonferenzen und welche Aufgaben haben sie? 83 Plausibilität der Hilfepläne prüfen, begutachten und eine Empfehlung aussprechen 85 Einrichtungsferne Unterstützung fördern und die Berechtigung institutioneller Hilfen prüfen 87 Beteiligungen der Menschen mit Unterstützungsbedarf ermöglichen, aber nicht erzwingen 88 Welche Aufgaben haben die Kostenträger? 90 Mischleistungen anstreben 91 Nach dem Grundsatz »ambulant vor stationär« handeln und finanzieren 91 Wie setze ich individuelle Hilfeplanung methodisch und praktisch um? 93 Grundhaltung in der Hilfeplanung 93 Methodische Prinzipien 99 Vorstellung der Arbeitsmaterialien 104 Methodische Schritte zur Durchführung von Hilfeplangesprächen 115 Richten Sie Ihre Fragen auf die Zukunft aus 115 Erfragen Sie die gegenwärtige Situation 117 Finden Sie Fähigkeiten heraus und würdigen Sie diese 119 Erfragen Sie, wer oder was dem Menschen mit Hilfebedarf bereits hilft 121 Erfragen Sie die Probleme bei der Lebensführung 123 Bringen Sie in Erfahrung, was den Menschen daran hindert, so zu leben, wie er will 125 Stellen Sie Fragen zu bisherigen Erfahrungen und was bei den Problemen bereits geholfen hat 126 Fragen Sie nach dem Umgang mit Krisen 127 Fragen Sie nach Erlebnissen und Erfahrungen aus der persönlichen Geschichte 128 Wünsche und Ziele des Menschen mit Hilfebedarf sind das Leitziel 129 Ermitteln Sie, welche Hilfemaßnahmen notwendig sind und benennen Sie den Zeitaufwand 132 Überprüfen Sie den Hilfeplanprozess regelmäßig 133 Verfassen Sie den Hilfeplan und präsentieren sie ihn in der Hilfeplankonferenz 134 Zusammenfassung des Praxisteils mit Hinweisen zur Verwendung der Arbeitsmaterialien 135 Literatur und Internetquellen 138 Danksagungen 141 Autor und Autorin 142