Beschreibung
Als "rasender Reporter" der Zeit zwischen den Kriegen ist er berühmt, als Kommunist wurde er verfolgt und im Nachkriegsdeutschland wahlweise vereinnahmt oder beargwöhnt - doch "so leicht ist Kisch nicht beizukommen" (E. Schütz). Das Heft erlaubt differenzierte Einblicke in Persönlichkeit und Werk des Autors.
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edition Text & Kritik im Richard Boorberg Verlag GmbH & Co K
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Autorenportrait
Heinz Ludwig Arnold (1940-2011). Studierte Jura, Literaturwissenschaft, Romanistik und Philosophie in Göttingen. Von 1961 bis 1964 Privatsekretär bei Ernst Jünger. Gründete 1963 die Zeitschrift für Literatur TEXT+KRITIK. Seit 1978 Herausgeber des "Kritischen Lexikons zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur" (KLG) und von 1983 bis 2008 des "Kritischen Lexikons zur fremdsprachigen Gegenwartsliteratur" (KLfG). Seit 1995 Honorarprofessor an der Universität Göttingen. Ab 2004 Herausgeber des "Kindlers Literatur Lexikon".
Inhalt
- Max von der Grün: Die Entdeckung eines Autors
- Egon Erwin Kisch: Poesie der Neugier
- Bruno Frei: Zweimal Kisch
- Christian Siegel: Reporter: Schriftsteller der Wahrheit. Egon Erwin Kischs Begründung des Fakten-Genres
- Egon Erwin Kisch: Verbrechen und Literatur
- Manfred Jäger: Das Klischee einer exemplarischen "Entbürgerlichung". Zum Kisch-Bild der DDR
- Egon Erwin Kisch: Eine Frau an der Seidenfront
- Erhard Schütz: Moral aus der Geschichte. Zur Wahrheit des Egon Erwin Kisch
- Hans Kronberger: Zwischen Kriegspropaganda und Subversion. Egon Erwin Kisch an der Wende vom bürgerlichen Journalisten zum Revolutionär
- Vita Egon Erwin Kisch
- Erhard Schütz / Bernward Urbanowski: Auswahlbibliographie Egon Erwin Kisch
- Notizen