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Raum – Landschaft – Territorium

Zur Konstruktion physischer Räume als nomadischer und sesshafter Lebensraum

Kath, Roxana / Rieger, Anna-Katharina
Erschienen am 30.04.2009
78,00 €
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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783895006562
Sprache: Deutsch
Umfang: 316
Format (T/L/B): 24.0 x 17.0 cm

Beschreibung

Verschiedene wissenschaftliche Disziplinen (Geographie, Alte Geschichte, Archäologie und Ethnologie) stellen sich in diesem Buch der Frage, wie der Mensch den ihn umgebenden natürlichen Raum erschließt, wahrnimmt und prägt und welche Unterschiede dabei bei nomadischen oder sesshaften Kulturen festzustellen sind. Physische Räume werden zu kulturell oder politisch abgrenzbaren Räumen, zu Landschaften und Territorien, was an Beispielen aus dem heutigen Sudan, aus Nordafrika und dem Mittelmeerraum in klassischer Antike und Mittelalter und aus dem kaukasischen Steppenraum gezeigt wird.

Autorenportrait

Roxana Kath studierte Alte Geschichte, Kunstgeschichte, Germanistik und Soziologie an der Technischen Universität Dresden. 1998 bis 2001 arbeitete sie als wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Alte Geschichte der TU Dresden. Anschließend war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Sonderforschungsbereich 537 „Institutionalität und Geschichtlichkeit“, Projekt A2 „Der römische mos maiorum von den Anfängen bis in die augusteische Zeit. Öffentliche Rituale und soziopolitische Stabilität“ (Prof. Martin Jehne) an der TU Dresden tätig. 2002 vertrat sie die Assistentenstelle am Lehrstuhl für Alte Geschichte der Universität Leipzig und war von 2003 bis 2007 wissenschaftliche Mitarbeiterin am SFB 586 im Teilprojekt B5 „Römische Herrschaft im Maghreb zwischen Sesshaftigkeit und Nomadismus“. 2004 wurde sie mit einer Arbeit zum Thema „Nulla mentio pacis - Untersuchung zu Formen der Verarbeitung und Memorierung militärischer Rückschläge und Niederlagen in der römischen Republik“ promoviert. Seit Oktober 2007 vertritt sie die Juniorprofessur für Alte Geschichte an der Universität Leipzig. Anna-Katharina Rieger studierte Klassische Archäologie, Alte Geschichte und Vorderasiatische Archäologie in München und Bonn. Anschließend arbeitete sie an der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (1995-1997), am Deutschen Archäologischen Institut Rom (2000) sowie der Georg-August-Universtität Göttingen (2001-2002). 1998 wurde sie mit einer Arbeit zu Heiligtümern in Ostia in München promoviert. Seit 2002 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Orientalische Archäologie und Kunstgeschichte der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg mit Schwerpunkten in der Stadt- und Siedlungsarchäologie sowie der Religionsgeschichte und von 2004 bis 2008 als Bearbeiterin des Projekts A7 im SFB 586 zu Lebens- und Wirtschaftsweisen in der antiken Marmarica, das sie bis 2011 weiterführt.

Rezension

“Space - its contruction, development and perception are the focus of this volume’s contributions, ranging from geography, Old History, archaeology to anthropology. The authors highlight how physical, natural spaces are changed to become culturally or politically delimitable territories. Contrastive case studies from various regions, cultures, and epochs show the variety of how nomadic and sedentary cultures deal with their “life spaces”.” In: Anthropological Abstracts. 8 (2009). pp. 44-45. ------------------------------ „Die zwölf im Band versammelten Beiträge beleuchten die Probleme der Raumerschließung, Raumwahrnehmung und Grenzziehung aus verschiedenen Perspektiven anhand zeitlich und räumlich weitgestreuter Beispiele. Geographen, Archäologen, Althistoriker und Ethnologen untersuchen vor allem entlang des Gegensatzes nomadischer und seßhafter Wirtschafts- und Lebensformen, durch die Fallbeispiele Kategorien zu erarbeiten, mittels derer sich die unterschiedlichen Weisen der Raumaneignung beschreiben lassen. Drei Beiträge untersuchen die Marmarika-Region in Nordwestägypten, die noch heute von nomadischen Beduinen bewohnt wird, auf ihre Nutzung seit der Antike hin. Ein zweiter Abschnitt ist Einzelstudien gewidmet zum Grenzraum zwischen Turkestan-Gebirge und der Hungersteppe in Tadschikistan, zur Konfrontation römischer Raumauffassungen mit indigenen am Beispiel des Tacfarinas-Aufstands, zum Konflikt zwischen dem Byzantinischen Reich und den Seldschuken sowie zum Zusammenhang zwischen Raumauffassung und Identität bei der Bevölkerung der sudanesischen Nuba-Berge. Der letzte Abschnitt behandelt die diskursiven Praktiken von Raumdarstellung im antiken Griechenland und bei Isidor von Sevilla. (...) insgesamt eine Fülle von Anregungen bietende[r] Ban[d].“ FD In: Orbis Terrarum. Band 10 (2008-2011). S. 200-201.

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