Beschreibung
Der Band versammelt die Ergebnisse eines 2011 in München veranstalteten Kolloquiums. Die Beiträge definieren Grenzen und Möglichkeiten in der Auseinandersetzung mit antiker Architekturdekoration. Das Buch bietet dem Leser einen Einstieg in den aktuellen Forschungsstand zu verschiedenen Aspekten antiker Bauornamentik und öffnet zugleich ein bislang spezialisiertes Feld für eine im breiteren Sinne kulturgeschichtliche Betrachtungsweise.
Autorenportrait
Johannes Lipps wurde 1980 in Deutschland geboren. Er studierte Klassische Archäologie, Alte Geschichte sowie Papyrologie, Epigraphik und Numismatik der Antike in Marburg, Rom und Köln. Nach der Promotion war er Stipendiat am Deutschen Archäologischen Institut der Abteilung Rom und Reisestipendiat des Deutschen Archäologischen Instituts. Seit 2009 unterrichtet er als Akademischer Rat Klassische Archäologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf der römischen Architektur, Ornamentik und Urbanistik
Dominik Maschek, geboren 1981 in Wien, studierte Klassische Archäologie, Alte Geschichte und Ur- und Frühgeschichte an der Universität Wien. Von 2007 bis 2008 war er Rom-Stipendiat der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Ab 2001 war er, teils in leitender Position, auf Ausgrabungen in Carnuntum und Palmyra tätig. Zur Zeit ist er Assistent am Fachgebiet für Klassische Archäologie der Technischen Universität Darmstadt. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf antiker Architektur und Baudekoration, griechischer Urbanistik und antiker Skulptur.
Rezension
„Das Buch bietet dem Leser somit einen Einstieg in den aktuellen Forschungsstand zu verschiedenen Aspekten antiker Bauornamentik und öffnet zugleich ein bislang spezialisiertes Feld für eine im breiteren Sinne kulturgeschichtliche Betrachtungsweise.“
In: http://www.fachbuchkritik.de/html/antike_bauornamentik.html, 20.01.2015, 10:16.------------------------------------------------------------------------------------------„Das vorliegende Buch stellt die Publikation eines Kolloquiums dar, das im Oktober 2011 in München abgehalten wurde. Nur vermeintlich ist das Thema, die antike Bauornamentik in ihrer Gesamtheit, vielmehr handelt es sich vor allem um Untersuchungen zur Ornamentik der römischen Kaiserzeit. Auf eine allgemeine Einführung und eine Studie zur Bedeutung von Ornament in der antiken Architektur am Anfang folgen 12 Aufsätze zu sehr unterschiedlichen Befunden und Bauten aus allen Regionen des römischen Reiches, unter denen Italien und Kleinasien mit jeweils 5 Beiträgen dominieren. (...) In jedem Fall handelt es sich um eine Summe des bisherigen Forschungsstandes, die eine hervorragende Einstieg für weitereBetrachtungen zu dem Thema eröffnet.“
Bryn Mawr Classical Review