Beschreibung
Autorinnen der Weimarer Republik - im Mittelpunkt dieses Buches stehen jene Schriftstellerinnen, die in den 20er Jahren zu schreiben begonnen und die Literatur der Weimarer Republik ganz entschieden mitgeprägt haben. Das Spektrum der fünf Einzelporträts reicht von Vicki Baum, Irmgard Keun und Marieluise Fleißer bis Gertrud Kolmar und Anna Seghers. In sieben weiteren Überblicksdarstellungen geht es um Expressionistinnen, Reporterinnen, Autorinnen der Neuen Sachlichkeit sowie der Kinder- und Jugendliteratur, um das Selbstverständnis schreibender Frauen, um die ,Neue Frau' und schließlich um den Bruch von 1933.
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Aisthesis Verlag
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DE 33602 Bielefeld
Inhalt
Walter Fähnders/Helga Karrenbrock: Einleitung
Helga Karrenbrock: „Das Heraustreten der Frau aus dem Bild des Mannes“. Zum Selbstverständnis schreibender Frauen in den Zwanziger Jahren
Hartmut Vollmer: „Rote Sehnsucht rinnt in meinen Adern“. Dichterinnen des Expressionismus. Versuch einer literarischen Standortbestimmung
Marion Brandt: „Mehr als ein seltsam belebtes Bild – und weniger als ein Zauberin“. Über Gertrud Kolmar
Sonja Hilzinger: Passion und Erlösung. Zur Genese der Autorschaft von Anna Seghers
Walter Delabar: „Die tapfere Fleißerin“. Bemerkungen zum Frühwerk Marieluise Fleißers
Julia Bertschik: „Ihr Name war ein Begriff wie Melissengeist oder Leibnizkekse“. Vicki Baum und der Berliner Ullstein-Verlag
Kerstin Barndt: „Eine von uns?“ Irmgard Keuns Leserinnen und das Melodramatische
Barbara Drescher: Die ‚Neue Frau‘
Sabina Becker: „… zu den Problemen der Realität zugelassen“. Autorinnen der Neuen Sachlichkeit
Erhard Schütz: Von Fräulein Larissa zu Fräulein Dr. Kohler? Zum Status von Reporterinnen in der Weimarer Republik – das Beispiel Gabriele Tergit
Birte Tost: Nesthäkchens freche Schwestern. Das ‚Neue Mädchen‘ in kinderliterarischen Texten von Autorinnen der Weimarer Republik
Sabine Rohlf: Der Bruch 1933. Die ‚Neue Frau‘ im nationalsozialistischen Deutschland und im Exil
Kommentierte Auswahlbibliographie
Zu den Verfasserinnen und Verfassern