Beschreibung
Seit dem Ausbruch der Wirtschaftskrise stehen Fragen nach den Veränderungen des Verhältnisses von Politik und Ökonomie bzw. nach den Transformationen von Staatlichkeit auf der Tagesordnung. Evi Genettis Studie bietet eine grundlegende, gut lesbare Darstellung der Vorgeschichte der aktuellen politisch-ökonomischen Krise. In kritischer Auseinandersetzung mit materialistischen und feministischen Theorien zum Wandel von Staatlichkeit im Kontext von Internationalisierung und Europäisierung präsentiert das Buch eine gendersensible Analyse postfordistischer Wettbewerbsstaatlichkeit. Genettis zentrale These ist, dass es aufgrund von widersprüchlichen Auswirkungen auf die bestehenden Geschlechterordnungen und -regime zur Herausbildung einer geschlechterambivalenten Wettbewerbsstaatlichkeit kommt. Dabei handelt es sich um einen zutiefst widersprüchlichen Prozess, der durch statische und dynamische Tendenzen in der sozialen Strukturierung und politischen Organisation von Geschlechterverhältnissen und durch uneinheitliche Geschlechterpolitiken auf verschiedenen politischen scales gekennzeichnet.
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Susanne Paul-Menn
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