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Zeit und Zeitlichkeit im Judentum

Jüdische Religion, Geschichte und Kultur 10, Jüdische Religion, Geschichte und Kultur (JRGK) 10

Erschienen am 19.08.2009, 1. Auflage 2009
170,00 €
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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783525540008
Sprache: Deutsch
Umfang: 630 S., 14 Fotos
Format (T/L/B): 4.3 x 23.9 x 16.7 cm
Einband: gebundenes Buch

Beschreibung

Zeitlichkeit, das Sein in der Zeit, ist bestimmt durch das Wissen um die Vergangenheit, das Bewusstsein der Gegenwart und die Erwartung der Zukunft. Sylvie Anne Goldberg fragt nach der Entwicklung jüdischer Zeitlichkeit in der biblischen Epoche, in Jerusalem und Babylon, bis zur Zerstörung der Tempels im Jahr 70 unserer Zeitrechnung.Die Autorin lenkt den Blick auch auf das Judentum in der Zerstreuung: An der Kalenderfrage zeigt sich das Ringen der jüdischen Akademien in Palästina und in Bagdad um Prädominanz. Das Ringen um die Gültigkeit des schriftlichen, in der Tora überlieferten Gesetzes und der mündlichen Tradition schlägt sich in Fragen nach der Bedeutung der Vergangenheit und nach der Möglichkeit von Veränderung in der Gegenwart und von Gesetz und Auslegung nieder. Dies tritt in dem Disput des rabbinischen Judentums mit den Karäern zutage. An dem ersten großen jüdischen Theologen, dem in Bagdad lehrenden, aus Ägypten stammenden und in Palästina ausgebildeten Gaon Sa'adia, im 10. Jahrhundert, wird die Bedeutung des Rabbinats veranschaulicht.Das Literaturverzeichnis bietet eine nützliche Sammlung von u.a. rabbinischen Texten aus vielen Jahrhunderten.

Produktsicherheitsverordnung

Hersteller:
Vandenhoeck & Ruprecht
ute.schnueckel@brill.com
Theaterstraße 13
DE 37073 Göttingen

Rezension

Das Judentum folgte im Verlauf seiner Geschichte verschiedenen Arten der Zeitbestimmung. Goldberg zeichnet die Entwicklung nach und stellt sich den Fragen nach der Bedeutung von von Gesetz und Auslegung.

Das Judentum hat im Verlauf seiner Geschichte verschiedene Arten der Zeitbestimmung und der Zeitlichkeit gehabt und ist zusätzlich der Zeitrechnung der Völker gefolgt, unter denen es in der Zerstreuung lebte. Sylvie Anne Goldberg zeichnet diese Entwicklung nach und berechnet zum täglichen Gebrauch die Kalenderberechnungen zur Festlegung der Festtage.An der Kalenderfrage zeigt sich das Ringen der jüdischen Akademien in Palästina und in Bagdad um Prädominanz. Das Ringen um die Gültigkeit des schriftlichen Gesetzes und der mündlichen Tradition schlägt sich in Fragen nach der Bedeutung der Vergangenheit und Gegenwart, von Gesetz und Auslegung nieder.

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