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Repräsentationen des Ethischen

Festschrift für Joanna Jabłkowska- Herausgegeben von Kalina Kupczyńska und Artur Pełka

Kupczynska, Kalina / Pelka, Artur
Erschienen am 15.01.2014
67,75 €
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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783631627136
Sprache: Deutsch
Umfang: 396
Format (T/L/B): 21.0 x 14.0 cm

Beschreibung

Im Mittelpunkt dieser Festschrift für Joanna Jabłkowska stehen Fragen, die im Zusammenhang mit dem kulturwissenschaftlichen in der rezenten literaturwissenschaftlichen Forschung diskutiert werden. Der Zusammenhang zwischen Ethik und Literatur wird theoretisch erfasst und in zahlreichen Einzelanalysen literarischer Werke diskutiert.

Autorenportrait

Kalina Kupczyńska, Dr. phil., ist seit 2008 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Literatur und Kultur Deutschlands, Österreichs und der Schweiz an der Universität Łódź; DAAD-, Humboldt- und Werfelstipendiatin. Ihre Publikations- und Forschungsschwerpunkte sind die deutsche und österreichische Avantgarde und Experimentalliteratur, intermediale Aspekte der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur sowie graphische Literatur. Artur Pełka, Dr. phil., ist seit 2001 wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Literatur und Kultur Deutschlands, Österreichs und der Schweiz an der Universität Łódź; DAAD-, ÖAD- und Humboldt-Stipendiat. Seine Publikations- und Forschungsschwerpunkte sind das Drama im 20./21. Jahrhundert, deutschsprachiges Theater in Polen, österreichische Gegenwartsliteratur, Körperlichkeit und Gewalt sowie Gender- und Queer-Studies.

Inhalt

Inhalt: Karolina Sidowska: Ethische Literaturkritik in den Zeiten der postmodernen Blasiertheit – Henk de Berg: Mia gegen den Rest der Welt. Zu Juli Zehs – Wolfgang Braungart: «Wirf aus den Armen die Leere». Eine literaturethische und literaturdidaktische Anmerkung zur Lyrik. Am Beispiel einer Stelle in Rilkes erster – Hans-Peter Bayerdörfer: Rückkehr zum Ethos? - Ansätze zur Erneuerung des Problemstücks bei Dea Loher – Martin A. Hainz: Kategorische Impertinenz. Ungerechte Kant-Anverwandlungen – Erwin Leibfried: Zum Stand des Hermeneutik-Diskurses heute – Włodzimierz Wiśniewski: Anthropologie und Ästhetik. Zu Friedrich Schlegels poetischer Bewusstseinsform – Frank M. Schuster: «Mit Pflicht, nicht mit Lust!» - oder doch nicht?!? Überlegungen zur «Protestantischen Ethik» Max Webers am Lodzer Beispiel – Volker Caysa: Der Leib, die Erinnerung und das Vergessen – Carola Hilmes: Unzeitgemäß: Emma Kanns – Joanna Firaza: Die Sittlichkeit des Künstlers: Frank Wedekinds Kunstbegriff im Licht seiner Musik-Inspirationen – Grażyna Kwiecińska: Hermann Brochs poethologisches Programm und dichterische Praxis. Zur Verantwortung des Intellektuellen in dem Roman – Małgorzata Kubisiak: Engagierte Humanität. Zum Selbst-Bild des Dichters in der späten Lyrik von Johann Heinrich Voß – Gudrun Heidemann: Konjunktiv(a)e zwischen Ethos und Pathos. (Aus)Bleibende Belichtungen in Marcel Beyers und Paweł Huelles – Hans Richard Brittnacher: Der unverbesserliche Mensch - über den Fatalismus der Phantastik – Sascha Feuchert: Zeigen statt belehren, ermächtigen statt predigen: Walter Kempowski als Chronist und Realist – Sigurd Paul Scheichl: Scherz und Ethos in Karl Kraus’ – Wolfgang Hackl: Alttestamentarische Weisheit in der Gegenwartslyrik – Czesław Płusa: Handke. Steiner - Unterwegs zur Poetik des Ursprungs – Stefan H. Kaszyński: Das Denken gegen den Strich. Erscheinungsformen des österreichischen Aphorismus – Joanna Drynda: Vervielfachte Umarmungen. Moderne Treulose und ihre ethischen Dilemmata – Günther A. Höfler: Neosexualitäten und die Moral der Literatur – Renata Cieślak: Unbewusste Normabweichung oder bewusste Verletzung der Menschenwürde? - Ethik in interkultureller Kommunikation – Krystyna Radziszewska: Schreiben über den Holocaust. Grenzen der Darstellung am Beispiel von zwei Romanen über das Lodzer Getto – Helmut Peitsch: Ein Autor und sein späterer Herausgeber 1948 in Wrocław – Monika Kucner: Literatur - Moral - Politik. Einige Bemerkungen zum Günter Grass‘ Prosagedicht im Angesicht der deutsch-israelischen Beziehungen – Primus-Heinz Kucher: Lessings und die Frage der Toleranz nach Auschwitz bei George Tabori, Elfriede Jelinek und Robert Schindel – Maria Kłańska: «Zwei Rechte gab es, zwei Gesichter der Wahrheit …» Zur Problematik des Nationalismus und der Heimatliebe in Julian Tuwims Versepos – Hubert Orłowski: Ein Polyhistor zweifelt. Reinhart Koselleck und die Hierarchie der Toten – Anna Wołkowicz: Revolution als utopische Erinnerung bei Gustav Landauer – Paul Michael Lützeler: Europa im Kontext kontinentaler Kooperationen: Zu Vergangenheit und Gegenwart des literarischen Europa-Diskurses – Leszek Żyliński: Von der Europäischen Union zur Weltbürgergemeinschaft. Die Interventionen Jürgen Habermas‘ zur Europas Zukunft.