Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783837636598
Sprache: Deutsch
Umfang: 422 S., 55 s/w Illustr., 16 farbige Illustr., 71 I
Format (T/L/B): 3 x 22.5 x 15 cm
Einband: Paperback
Beschreibung
Die Zeitschriftenforschung hat sich zu einem produktiven und interdisziplinär verzweigten Arbeitsfeld entwickelt. Auffallend ist dabei jedoch die bislang geringe Beachtung der multimodalen Beschaffenheit des Mediums. Die Beiträger_innen des interdisziplinären Bandes legen erstmals einen besonderen Fokus auf die Text-Bild-Strategien Illustrierter Zeitschriften und setzen diese zudem in Bezug zur gesteigerten Tendenz ästhetischer und kultureller Selbst- und Metareflexion um 1900. So leistet der Band eine stärkere Konturierung der medialen Eigenlogik Illustrierter Zeitschriften vor dem Hintergrund der für das Medium konstitutiven Verzahnung von Bild und Text.
Produktsicherheitsverordnung
Hersteller:
transcript Verlag
Gero Wierichs
live@transcript-verlag.de
Hermannstraße 26
DE 33602 Bielefeld
Autorenportrait
Natalia Igl (Dr. phil.), geb. 1979, forscht und lehrt im Bereich Neuere deutsche Literatur sowie Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den verschiedenen Konstellationen der literarischen Moderne seit der Romantik, der Verknüpfung von kognitiver und historischer Narratologie sowie der literaturwissenschaftlichen Zeitschriftenforschung. Julia Menzel (M.A.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bayreuth.
Rezension
»Der Band zeichnet sich durch eine [...] klare Struktur aus. Vor allem den Herausgeberinnen gebührt großes Lob: Jeder Aufsatz ist gut lektoriert, der Sammelband als solcher hat mit der Multimodalität eine Theoriegrundlage, die gleichzeitig nicht unhinterfragt bleibt.«
Besprochen in:www.literaturkritik.de, 5 (2017), Walter DelabarJahrbuch für Kommunikationsgeschichte, 19 (2017), Konrad DusselInformationsmittel (IFB), 3 (2018), Wilbert UbbensArchiv für das Studium der neueren Sprachen und Literaturen, 256/1 (2019)
»A commendable and convincing effort: the contributions are of generally high quality and cover many interesting aspects of the topic under examination, the project's agenda is ambitious, a good balance between abstract theoretical argumentation and concrete historical analysis has been struck, and the editors have done an excellent job in giving their book a coherent structure.«