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Nationalsozialismus und Geschlecht

Zur Politisierung und Ästhetisierung von Körper,'Rasse' und Sexualität im 'Dritten Reich' und nach 1945, GenderCodes - Transkriptionen zwischen Wissen und Geschlecht 6

Erschienen am 27.01.2009, 1. Auflage 2016
35,80 €
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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783899428544
Sprache: Deutsch
Umfang: 456 S., 45 s/w Illustr., 45 Illustr.
Format (T/L/B): 3 x 22.5 x 15 cm
Einband: Paperback

Beschreibung

Erstmals untersucht ein breit angelegter Sammelband disziplinenübergreifend und auf hohem analytischen Niveau die Bedeutung der Kategorie Geschlecht im 'Dritten Reich'. Die Beiträger_innen bleiben nicht bei den in der Vergangenheit kontrovers diskutierten Fragen nach den Rollen und Handlungsspielräumen von Frauen im Nationalsozialismus stehen, sondern beschreiben differenziert Verknüpfungen von Geschlechterarrangements und Geschlechterbildern mit Machtstrukturen, wobei sie vielfältige Verbindungen von Sexualität, 'Rasse', medialen Inszenierungen, Kunst und Politik offenlegen. Darüber hinaus wird thematisiert, wie Geschlechterbilder im Gedenken an den Nationalsozialismus eingesetzt wurden und werden.

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Hersteller:
transcript Verlag
Gero Wierichs
live@transcript-verlag.de
Hermannstraße 26
DE 33602 Bielefeld

Autorenportrait

Elke Frietsch (Dr. phil.) ist Kunst- und Kulturwissenschaftlerin und hat das Lehrdiplom, u.a. für das Fach Deutsch, an Schweizer Sekundarschulen. Sie arbeitet als Lehrerin an einer Sekundarschule im Kanton Zürich. Nach der Promotion an der Humboldt-Universität zu Berlin war sie wissenschaftliche Assistentin an der Universität Wien, Gastprofessorin an der Kunstuniversität Linz und Oberassistentin an der Universität Zürich. Christina Herkommer (Dipl.-Soz.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie der Freien Universität Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Nationalsozialismus, feministische Theorien sowie Soziologie der Macht und Herrschaft.

Rezension

»Den Herausgeberinnen ist es gelungen, die so augenfällige wie schwierige Verknüpfung von Geschlecht und Nationalsozialismus klar zu strukturieren. Die theoretische Annäherung ebenso wie die einzelnen Fallstudien stellen eine Zugangsform dar, die dem Thema signifikant mehr Tiefenschärfe verleiht.«

»Gemäß der Konzeption der Reihe ist es den Herausgeberinnen gelungen, eine vielseitige inter- und transdisziplinäre Autor/-innenschaft zu versammeln, die interessierten Laien/-innen, aber auch informierten Leser/-innen eine vielseitige Einführung in verschiedene Quellengattungen und Forschungsfragen bietet und Denktraditionen innerhalb der Geschlechterforschung verdeutlicht. Als einführende und dabei sehr lesenswerte Lektüre ist dieser Band nur zu empfehlen.«

»[E]in großer Gewinn des Bandes [besteht] darin, dass er die Leserin an unterschiedlichsten Stellen zum Hinterfragen der eigenen Ausgangspunkte und Zuschreibungen auffordert.«

»Interessante Perspektiven hinsichtlich weiterführender Fragen, wie die nach Bedeutung und Erfahrung von Sexualität.«

Besprochen in:IASL online, 18.09.2009, Michael LöffelsenderAriadne, 5 (2010), Laura Schibbemonitor, 44/2 (2010), Eike Sanders

»Das von den Herausgeberinnen formulierte Ziel, die Relevanz der Kategorie Geschlecht für die wissenschaftliche Durchdringung des Nationalsozialismus aufzuzeigen, hat der vorliegende Sammelband zweifelsohne erreicht.Positiv zu würdigen ist insbesondere der interdisziplinäre Ansatz, den die beiden Herausgeberinnen [...] verfolgen.«

»Der Band bietet insgesamt einen sehr guten Überblick über die derzeitigen Forschungsthemen, insbesondere in seinem medialen Schwerpunkt.«

»[Das Buch ist] als Fundus von überaus interessanten und hochwertigen Analysen zum Thema [...] sehr empfehlenswert.«

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